Beim Eintreten in die Putzerei und Wäscherei von Ladislaus Szabo haben wir uns gleich sehr wohlgefühlt – alles in grün gehalten! Bei der Führung durch den hochmodernen Betrieb in Oberwart kamen wir aus dem Staunen nicht heraus. Der dynamische Firmenchef hat seine Vision einer umweltfreundlichen Kleiderreinigung kompromisslos umgesetzt und ist damit Pionier in Österreich. Von der Verwendung der ökologischer Reinigungsmittel über die Wärmerückgewinnung bis hin zu einer Photovoltaikanlage, die demnächst auf’s Dach kommt.

Die Stimmung in der Putzerei ist heiter – 5 Frauen die früher in der Triumph-Näherei gearbeitet und mit deren Schließung ihren Job verloren haben, haben hier eine neue Aufgabe gefunden!

Was wir gelernt haben:


    • In der herkömmlichen Textilreinigung wird Perchlorethylen oder Tetrachlorethan (PER) verwendet. Diese Substanz ist schwer abbaubar, schwer brennbar und reichert sich in der Umwelt an, es ist toxisch und langlebig und durch die hohe Flüchtigkeit auch weit weg von Textilreinigungsbetrieben nachzuweisen. Nach dem Chemikaliengesetz wird PER als „Stoff mit begründetem Verdacht auf krebserregende Wirkung“ eingestuft.

    • In Kalifornien wird PER 2020 verboten, Arnold Schwarzenegger soll dafür den Weg bereitet haben. Auch in deutschen Supermärkten ist es bereits verboten.

    • Ladislaus Szabo verwendet statt PER Kohlenwasserstoffe (KWL). Diese sind nicht giftig (wie PER). Es besteht keine Gefahr für das Ökosystem. Sie sind nicht wassergefährdend, haben keinen Einfluss auf den Ozonabbau und die Emissionen, die zum Treibhauseffekt beitragen, sind relativ gering.  Die Gesundheit ist bei den Konzentrationen der Lösemittel, die in Textilreinigung angewendet werden, nicht gefährdet. Abwasser und Abfälle fallen nur in geringen Mengen innerhalb eines geschlossenen Kreislaufes an.

www.mrclean.at