Wir halten vor einem aufgelassenen Wirtshaus – mit buntem, fast magisch anmutendem Logo auf der Fassade. Im Hof sind fein säuberlich gestapelte Plakatwände und Ständer gelagert. Es ist menschenleer. Nach einem kurzen Anruf erscheint Firmenchef Romeo Schermann. Unternehmerisch groß geworden ist der umtriebige Südburgenländer mit Plakatwerbung in ganz Österreich. Vor ein paar Jahren hat er jedoch begonnen, seine Vision von nachhaltiger Kaviar-Produktion umzusetzen.

Im Vorfeld haben wir uns Gedanken gemacht, ob ein Luxusprodukt Platz im Anders Wirtschaften-Blog finden soll und uns dafür entschieden. Weil bei Romeo Caviar natur- und fischschonend gearbeitet wird, ein Produkt frei von Konservierungsmitteln (außer Salz) entsteht und alles vom Fisch verwendet wird. Romeo Schermann hat mit seinem nachhaltigen Konzept Jobs im Südburgenland geschaffen und baut mit mehreren Appartments neben dem Teich und mitten im Wald bei Mariasdorf die Brücke zu sanftem Tourismus.

 

Das macht Romeo Caviar anders:


  • Die Störe bekommen ausreichend Zeit sich zu entwickeln, die „reifen“ Fische werden händisch ausgefischt. Sie leben in einer natürlichen Umgebung. Das Teichwasser wird vom Tauchenbach gespeist.

  • Romeos Störe fressen zu einem großem Teil natürliches Plankton, der Rest wird mit Kürbispresskuchen, dem Restprodukt der Kürbiskernölproduktion, gefüttert. Dies wirkt sich einerseits positiv auf den Geschmack Ossietra Caviar aus, andererseits werden Reste verwertet.

  • Im Gesamtunternehmen ist Romeo Schermann ökologisches und soziales Handeln ein Anliegen. So beschäftigt er in Wahlkampfzeiten Langzeitarbeitslose zum Plakatieren und baut gerade eine neue Lagerhalle aus nachwachsendem Holz.

www.romeo-caviar.at/