Auf unserer Zeitreise führt uns das Navi wieder einmal total in die Irre. Ungefähr 10 Kilometer entfernt vom tatsächlichen Standort an dem Christina Gritsch ihren Antiquitäten und Altwaren-Handel hat, heißt es: Sie haben das Ziel erreicht. Denkste. Christina ist am Telefon sehr geduldig mit uns – es dauert allerdings ein paar Minuten, bis uns und ihr die Tragweite des Irrtums bewußt ist.

Doch endlich kommen wir an, auf unserer Reise durch die Zeit, und sind schon am Parkplatz eingefangen von der ganz besonderen Stimmung. Aus einem alten Metallbett hat Christina ein Hochbeet gemacht und bepflanzt, aus einem wohl noch älteren Kanonenofen wuchern ebenfalls Blümchen. Kaum öffnet uns die Hausherrin schwungvoll die Tür, sind wir ganz eingetaucht in die Vergangenheit. Liebevoll nach Themen arrangiert findet sich Kitsch und Krempel neben feinstem Porzellan und Jugendstilmöbeln. Und wie sooft können wir vor lauter Entzücken nicht widerstehen und ein paar sehr originelle Teile wandern in die Einkaufstaschen.

Was in der Zeitreise 4.5 „anders“ ist:


  • Christina Gritsch bewirtschaftet eine leerstehende Gewerbeimmobilie und sorgt für Leben in dem kleinen südburgenländischen Ort Burgauberg.

  • Sie hat die Beleuchtung auf LED umgestellt und hat in den heißesten und kältesten Monaten des Jahres geschlossen, um die schlecht gedämmten Räumlichkeiten ressourcenschonend bewirtschaften zu können. In der Übergangszeit wird mit Holz geheizt, auf Klimatisierung verzichtet sie gänzlich.

  • Der Unternehmerin ist wichtig, für alle Kundenschichten ein breites Angebot zu haben. Nicht nur teure Antiquitäten, sondern auch originelle Stücke für die kleine Geldbörse.

  • Sie verrichtet alleine körperlich schwere Arbeiten und wünscht sich eine bessere Absicherung für ihre Gesundheit. Das neu eingeführte Mindestkrankengeld von täglich 8,51 Euro das nach dem 43. Krankenstandstag rückwirkend beantragt werden kann, ist da nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

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